Verabschiedung Monika jetter-Schröder

 

 

 

 

 

 

 

 


Jürgen Kania, Monika Jetter-Schröder, Karin Jerg, Sylvia Transier (v.l.n.r.)








Das Haus des Jugendrechts

Das Haus des Jugendrechts Mannheim ist für Straftaten von Kindern und Jugendlichen zuständig, die im Stadtgebiet Mannheim begangen wurden.
In diesem arbeiten Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendhilfe im Strafverfahren behördenübergreifend unter einem Dach.

 

 

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Nachdem sie als Leiterin des Sachgebiets Jugendhilfe im Strafverfahren 23 Jahren lang Jugendliche und deren Eltern sowie junge Volljährige im Strafverfahren begleitete und in der Zeit zusammen mit ihrem Team ein großes Netzwerk  geeigneter Kooperationspartner mit einer Vielzahl pädagogischer Angebote aufstellte, verabschiedet sich Monika Jetter-Schröder zum 30.04.2016 in den wohlverdienten Ruhestand.

In ihrer jahrelangen Tätigkeit für den Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mannheim hat sie durch ihre hervorragende Arbeit und ihr enormes Engagement viele richtungsweisende Entwicklungen in ihrem Sachgebiet geprägt. Ihr letztes großes Projekt bestand in der Planung und Umsetzung eines Hauses des Jugendrechts in Mannheim. Hier hat sie als Hauskoordinatorin die intensive Zusammenarbeit der drei im Haus vertretenen Institutionen gefördert. Nicht zuletzt durch ihren großen Einsatz ist das Haus des Jugendrechts auf einem guten Weg, seine Ziele zu erreichen. Das ist ihr persönlicher Verdienst und deshalb wird sie von allen beteiligten Kooperationspartnern sehr geschätzt.

Wir wünschen Frau Jetter-Schröder alles erdenklich Gute und viele erholsame, wie auch aufregende Momente in ihrem neuen Lebensabschnitt.

Ihre Nachfolge tritt zum 01.05.2016 Frau Karin Jerg an.
Ihr wünschen wir auf diesem Wege einen guten Start und dass sie die Geschicke des Sachgebietes und die Hauskoordination im HdJR ebenso gut lenken wird.

Wer sind wir?

Die Kooperationspartner stehen als Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema Jugendkriminalität und Jugendstrafrecht zur Verfügung. Diese Zusammenarbeit ermöglicht eine umfassende Betrachtung jugendlichen Fehlverhaltens, da die erforderlichen Maßnahmen unter den beteiligten Institutionen optimal und individuell aufeinander abgestimmt werden können.
Durch die kurzen Wege im Haus des Jugendrechts sind frühe Beratung, schnelle Hilfeangebote und das Aufzeigen von Lösungen zeitnah möglich.
Schließlich sollen neue Straftaten durch gemeinsam entwickelte Präventions- und Interventionsangebote verhindert werden.

Die Staatsanwaltschaft

Die Staatsanwaltschaft entsendet aus der Jugendabteilung feste Ansprechpartner ins Haus des Jugendrechts und ist für Polizei und Jugendhilfe im Strafverfahren in jedem Stadium des Verfahrens ansprechbar. Die Erziehungsgrundsätze des Jugendgerichtsgesetzes im Blick führt sie ihre Ermittlungen, lenkt die polizeilichen Ermittlungen und setzt Schwerpunkte. In vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe im Strafverfahren strebt sie eine sinnvolle erzieherische Verfahrensbeendigung an. Daneben steht sie in engem Kontakt mit Verteidigern und Gerichten. Die Staatsanwaltschaft schließt ihre Ermittlungsverfahren unter Anwendung der Diversionsrichtlinien ab.
Ist eine erzieherische Intervention durch den Jugendrichter oder das Jugendschöffengericht erforderlich, erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage und wirkt an der Hauptverhandlung mit, um so durch geeignete Anträge die Erziehung des betroffenen Jugendlichen zu beeinflussen.
Im Rahmen der Vollstreckung rechtskräftiger Urteile wird die Staatsanwaltschaft durch ihre Stellungnahmen weiterhin an der Erziehung des betroffenen Jugendlichen mitwirken.
Sowohl im Strafverfahren als auch im Strafvollstreckungsverfahren wird sie ihre enge Zusammenarbeit mit Polizei und Jugendhilfe im Strafverfahren fortsetzen.
Außerhalb der Ermittlungsverfahren nimmt die Staatsanwaltschaft an Besprechungen, Haus- und Fallkonferenzen teil, um in Zusammenarbeit mit ihren Partnern kriminelle Verhaltensweisen zu analysieren oder ein weiteres Abgleiten von Jugendlichen in die Kriminalität zu verhindern.
(Ansprechpartnerin der Staatsanwaltschaft: Frau Erste Oberamtsanwältin Transier)

Die Jugendhilfe im Strafverfahren (JuHiS)

Die Jugendhilfe im Strafverfahren ist ein Spezialgebiet des Jugendamtes Mannheim und für alle im Stadtgebiet Mannheim wohnhaften, tatverdächtigen und straffällig gewordenen Jugendlichen und Heranwachsende bis einschließlich 20 Jahre zuständig.
Die Fachkräfte der Jugendhilfe im Strafverfahren betreuen Jugendliche und deren Eltern sowie junge Volljährige während des gesamten Strafverfahrens, also vor und während einer Gerichtsverhandlung sowie nach einer Verurteilung. Dabei prüfen sie, ob der junge Mensch Hilfestellungen durch die Jugendhilfe benötigt.
Die JuHiS hat unter anderem die Aufgabe, die Staatsanwaltschaft und das Gericht über die Persönlichkeit, die Entwicklung und das soziale Umfeld des jungen Menschen zu informieren. Da die Maßnahmen des Jugendgerichtes vorrangig erzieherisch auf den weiteren Lebensweg des jungen Menschen einwirken sollen, unterbreitet die Jugendhilfe im Strafverfahren dem Gericht diesbezüglich Vorschläge.
Die Jugendhilfe im Strafverfahren ist im gesamten Strafverfahren eine neutrale Begleitung und Unterstützung des jungen Menschen und gegebenenfalls seiner Familie.

Die Fachkräfte der Jugendhilfe im Strafverfahren:

  • beraten strafunmündige Kinder und deren Eltern
  • informieren junge Straftäter sowie deren Eltern über den Ablauf des Jugendstrafverfahrens und über mögliche Hilfeangebote
  • sprechen mit den jungen Straftätern über die Hintergründe und Auslöser der Straftat
  • begleiten Jugendliche und junge Volljährige zur Gerichtsverhandlung und geben vor Gericht einen pädagogisch sinnvollen Maßnahmevorschlag ab
  • helfen jungen Straftätern u.a. bei Problemen mit Familie, Freunden, Wohnung, Schule und Ausbildung
  • besuchen Jugendliche und junge Volljährige in Untersuchungshaft zur Vorbereitung der Gerichtsverhandlung, im Strafvollzug zur Entlassvorbereitung und Wiedereingliederung
  • organisieren und vermitteln gerichtliche und staatsanwaltschaftliche Weisungen u.a. gemeinnützige Arbeit, soziale Trainingskurse sowie Täter-Opfer-Ausgleich an verschiedene Beratungsstellen und vieles mehr.

(Ansprechpartnerin bei der Jugendhilfe im Strafverfahren: Frau Jerg)

Download
Ablaufschema „Jugendhilfe im Strafverfahren“

Die Polizei

Bei der Polizei werden speziell ausgebildete Jugendsachbearbeiter eingesetzt, um den besonderen Erfordernissen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen Rechnung zu tragen. Organisatorisch sind die Jugendsachbearbeiter dem Kriminalkommissariat Mannheim angegliedert. Darüber hinaus werden Aufgaben der Prävention und des Jugendschutzes wahrgenommen.
(Ansprechpartner der Polizei: Herr Kriminalhauptkommissar Kania)

Ziele:

Durch die vernetzte Zusammenarbeit der Kooperationspartner sollen folgende Ziele erreicht werden:

 

  • Weiterentwicklung der Jugendstrafrechtspflege durch Verkürzung der Verfahrensdauer, schnellere und abgestimmte Reaktion auf delinquentes Verhalten
  • Reduzierung der Jugenddelinquenz
  • Intensivierung der Befassung mit jugendlichen Schwellen- und Intensivtätern
  • Verbesserung der interdisziplinären Kommunikation aller am Jugendstrafverfahren beteiligten Akteure
  • Ausweitung der Diversionsstrategie
  • Ausbau ambulanter Maßnahmen (z.B. Betreuungsweisungen, spezielle soziale Trainingskurse, Präventionsangebote an der Schwelle zur Delinquenz)
  • Opferbelange sollen u.a. durch Täter-Opfer-Ausgleich gestärkt werden
  • Resozialisierung und Wiedereingliederung in Schule oder den Arbeitsmarkt
  • Entwicklung abgestimmter Präventions- und Interventionskonzepte
  • Verbesserte Zusammenarbeit mit Schulen, der offenen Jugendarbeit (Jugendhäuser, Jugendtreffs) und dem Jugendschutz

Download
Kooperationsvereinbarung

Kontakt

Haus des Jugendrechts
Heinrich-Lanz-Straße 38
68165 Mannheim
Verwaltung: 0621 – 293 3619
info@hdjr-mannheim.de

Hauskoordination:
Frau Karin Jerg



Haus des Jugendrechts Mannheim


Anreise

Zu Fuß

Vom Hauptbahnhof erreichen Sie uns in ca. 5-10 Minuten: Wenn Sie den Hauptbahnhof verlassen, halten Sie sich rechts, überqueren den Bahnhofsvorplatz und den Willy-Brandt-Platz (Taxiparkplätze) und treten am Ende des Platzes nach Überquerung der Tattersallstraße in die Heinrich-Lanz-Straße ein. Sie gehen weitergeradeaus auf der Heinrich-Lanz-Straße und überqueren an der Ampelanlage die Reichskanzler-Müller-Straße, gehen vorbei am Parkhaus Hauptbahnhof und finden uns an der Ecke zur Schwetzinger Straße.

Mit dem Auto

Zum Parken biegen Sie in die Kepler-Straße ein und parken im Parkhaus Hauptbahnhof. Die Einfahrt zu den Parkhäusern P3 und P4 finden Sie rechts bzw. links. Wenn Sie das Parkhaus verlassen und die Kepler-Straße weiter bis zur Kreuzung Schwetzinger Straße gehen, links einbiegen bis zur Heinrich-Lanz-Straße, finden Sie uns rechts an der Kreuzung Heinrich-Lanz-Straße / Schwetzinger Straße.

Mit der Straßenbahn

Fahren Sie mit der Linie 1, 6, 8 oder 9 bis Haltestelle Tattersall und laufen Sie die Schwetzinger Straße bis zur Kreuzung Heinrich-Lanz-Straße. Hier finden Sie uns auf der linken Seite. Fahren Sie mit der Linie 1 bis Haltestelle Kopernikusstraße und laufen Richtung Kaiserring. Dann finden Sie uns an der Kreuzung Heinrich-Lanz-Straße auf der rechten Seite. Fahren Sie mit der Linie 6 oder 9 bis Haltestelle Werderstraße und biegen auf der rechten Seite in die Heinrich-Lanz-Straße, hier finden Sie uns nach wenigen Metern an der Kreuzung Schwetzinger Straße auf der linken Seite.

Anreise
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Kooperationspartner

Bei der Durchführung unserer pädagogischen Angebote arbeiten wir u.a. mit den nebenstehenden Kooperationspartnern zusammen.

 

Baden-Württembergischer Landesverband für Prävention und Rehabilitation (bwlv)
"Auflagengruppe Alkohol"

Bezirksverein für soziale Rechtspflege
"Täter-Opfer-Ausgleich"

Bundesagentur für Arbeit / Jobcenter Mannheim
"Beschleunigter Zugang zur Beratung"

Drogenverein Mannheim e.V.
"FreD Kurse" - Frühintervention für erstauffällige Drogenkonsumenten

Internationaler Bund (IB) e.V.
"Pädagogisch begleitete Arbeitsweisungen"
in Kooperation mit RNV und Jugendhilfe im Strafverfahren
"Leistungserschleicherkurse"

Jugendhilfe im Strafverfahren in Kooperation mit diversen Einrichtungen in Mannheim
(Sportplätze, Altenheime, Krankenhäuser, Kulturvereine, Naturschutzprojekte, Schwimmbäder, Schulen, u.a.)
"Arbeitsweisungen"

pro familia Mannheim e.V.
"Beratung, Schwangerschafts-Vorsorge und -Nachsorge"

Psychologische Beratungsstellen des Caritasverbandes, der evangelischen Kirche und der Stadt Mannheim
"Psychologische Beratung"

Städtische Jugendbibliothek + Lesepaten + JuHiS
"Bilden statt Buddeln" Lese-Auflagen

Verein Kehrtwende e.V.
"Soziale Trainingskurse, Anti-Aggressivitäts-Training, Verkehrserziehungskurse"

Jugendarbeit fördern

Die beim Verein SiMA auf das dort geführte Konto „Haus des Jugendrechts Mannheim“ eingehenden Gelder werden hauptsächlich zur Förderung von präventiven und pädagogischen Projekten auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendhilfe sowie des Jugendstrafrechts eingesetzt. Daneben sollen die Gelder zur Förderung  wissenschaftlicher Forschungstätigkeit und zur Organisation von Vorträgen, Tagungen, Veranstaltungen und geeigneten Fort- und Ausbildungsmaßnahmen dienen.

Zur Förderung und Unterstützung der Arbeit im Haus des Jugendrechts ist ein Konto beim Verein Sicherheit in Mannheim, SiMA e.V. eingerichtet.

Bankverbindung:
SiMA e.V. - Haus des Jugendrechts

IBAN: DE47 6005 0101 0004 3828 34
BIC: SOLADEST600
Landesbank Baden-Württemberg (BW-Bank)

SiMA e.V.

Impressum

Die Homepage des Haus des Jugendrechts (HdJR) Mannheim ist ein Inhaltsangebot des Fachbereiches Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt, Abt. Jugendhilfe im Strafverfahren, der Staatsanwaltschaft Mannheim und dem Polizeipräsidium Mannheim. Als Inhaltsanbieter nach § 5 Abs. 1 Mediendienstestaatsvertrag sind wir für die eigenen Inhalte, die wir zur Nutzung bereithalten, nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich.


Kontakt

Fachbereich Kinder, Jugend und Familie - Jugendamt
Abt. Jugendhilfe im Strafverfahren
Heinrich-Lanz-Straße 38, 68165 Mannheim
Tel. 0621 / 293 3611
Fax 0621 / 293 3677
Ansprechpartner: Herr Kai Gärtner
Mail: kai.gaertner@mannheim.de

KONZEPTION, GESTALTUNG
RAUM MANNHEIM | Büro für visuelle Kommunikation

Programmierung
riversite | WEB IT MEDIA

Disclaimer und Hinweis zur Problematik von externen Links

Das Haus des Jugendrechts Mannheim ist als Inhaltsanbieter nach § 5 Abs. 1 Mediendienste-Staatsvertrag für die „eigenen Inhalte“, die er zur Nutzung bereithält, nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Von diesen eigenen Inhalten sind Querverweise („Links“) auf die von anderen Anbietern bereitgehaltenen Inhalte zu unterscheiden. Durch den Querverweis hält das Haus des Jugendrechts insofern „fremde Inhalte“ zur Nutzung bereit. Für diese fremden Inhalte ist er nur dann verantwortlich, wenn er von ihnen (d.h. auch von einem rechtswidrigen bzw. strafbaren Inhalt) positive Kenntnis hat und es ihm technisch möglich und zumutbar ist, deren Nutzung zu verhindern (§ 5 Abs. 2 Mediendienste Staatsvertrag).

Bei „Links“ handelt es sich allerdings stets um „lebende“ (dynamische) Verweisungen. Die HDJR- Administration hat bei der erstmaligen Verknüpfung zwar den fremden Inhalt daraufhin überprüft, ob durch ihn eine mögliche zivilrechtliche oder strafrechtliche Verantwortlichkeit ausgelöst wird. Er ist aber nicht dazu verpflichtet, die Inhalte, auf die er in seinem Angebot verweist, ständig auf Veränderungen zu überprüfen, die eine Verantwortlichkeit neu begründen könnten. Erst wenn er feststellt oder von anderen darauf hingewiesen wird, dass ein konkretes Angebot, zu dem er einen Link bereitgestellt hat, eine zivil- oder strafrechtliche Verantwortlichkeit auslöst, wird er den Verweis auf dieses Angebot aufheben, soweit ihm dies technisch möglich und zumutbar ist. Die technische Möglichkeit und Zumutbarkeit wird nicht dadurch beeinflusst, dass auch nach Unterbindung des Zugriffs von der HdJR-Homepage von anderen Servern aus auf das rechtswidrige oder strafbare Angebot zugegriffen werden kann.

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